ANR 2044 MFH BINNINGEN

Es entsteht ein charakteristischer orthogonaler Baukörper, der sich in zwei primäre Nutzungstrakte gliedert; den südlichen, repräsentativen Teil mit Wohnzimmer, Küche, Entrée und den nördlichen Teil mit den intimeren Räumen wie Schlaf- und Badzimmer. Vertikal sind Sockel, Hauptbau und rückspringendes Attika ablesbar. An der Fassade ist die Strukturierung des Baukörpers in Nord- und Süd Trakt über unterschiedliche Ausrichtungen der massgebenden Elemente ablesbar. Während der Süd Trakt hauptsächlich horizontal-offen mit grosszügigen Fensterfronten und fliessenden Räumen organisiert ist, präsentiert sich der private, gekammerte Nord Trakt in zurückhaltender vertikaler Orientierung der Fassaden. Die eng geschnürte Taille in der Mitte des Baukörpers enthält die Vertikalerschliessung im Westen und nimmt die beiden unterschiedlichen Fassadenausrichtungen im Osten auf und verbindet sie thematisch-formal.

Am nördlichen Rand der Gemeinde Binningen, in unmittelbarer Nähe zu Basel und Allschwil – am Bollwerk – soll auf der länglichen Nord-Süd orientierten und nach Norden abfallenden Parzelle ein Mehrfamilienhaus mit maximaler Ausnutzung erstellt werden. Die nähere gebaute Umgebung besteht aus mehrheitlich locker verteilten, mittelständischen Einfamilienhäusern aus den 1940er bis 1990er Jahren. Unter den Vertretern der neueren Bauten finden sich vermehrt verdichtete Mehrfamilienhäuser oder grosszügigen Einfamilienhäuser im gehobenen bis luxuriösen Segment. Dies ist auf die stark gestiegenen Landpreise zurückzuführen. Städtebaulicher Massstab trifft auf ländliche Bebauung. Die Setzung im nördlichen Parzellenteil ermöglicht die Südausrichtung des Baukörpers. Es entsteht ein beachtlicher, freier Aussenraum, welcher dank desvorgelagerten, zur Strasse orientierten Nebenbaus mit Carport und dienenden Räumen die nötige Privatheit erhält. Die Gebäudevolumetrie ist hauptsächlich von baurechtlichen Rahmenbedingungen bestimmt. Kantonale Grenzabstände und Fassaden-Messweisen bilden zusammen mit kommunalen Berechnungsweisen zur Geschossflächenziffer und Energiestandards ein enges Korsett für den Baukörper.

 

 

    ANR 2044 MFH BINNINGEN

    Es entsteht ein charakteristischer orthogonaler Baukörper, der sich in zwei primäre Nutzungstrakte gliedert; den südlichen, repräsentativen Teil mit Wohnzimmer, Küche, Entrée und den nördlichen Teil mit den intimeren Räumen wie Schlaf- und Badzimmer. Vertikal sind Sockel, Hauptbau und rückspringendes Attika ablesbar. An der Fassade ist die Strukturierung des Baukörpers in Nord- und Süd Trakt über unterschiedliche Ausrichtungen der massgebenden Elemente ablesbar. Während der Süd Trakt hauptsächlich horizontal-offen mit grosszügigen Fensterfronten und fliessenden Räumen organisiert ist, präsentiert sich der private, gekammerte Nord Trakt in zurückhaltender vertikaler Orientierung der Fassaden. Die eng geschnürte Taille in der Mitte des Baukörpers enthält die Vertikalerschliessung im Westen und nimmt die beiden unterschiedlichen Fassadenausrichtungen im Osten auf und verbindet sie thematisch-formal.

    Am nördlichen Rand der Gemeinde Binningen, in unmittelbarer Nähe zu Basel und Allschwil – am Bollwerk – soll auf der länglichen Nord-Süd orientierten und nach Norden abfallenden Parzelle ein Mehrfamilienhaus mit maximaler Ausnutzung erstellt werden. Die nähere gebaute Umgebung besteht aus mehrheitlich locker verteilten, mittelständischen Einfamilienhäusern aus den 1940er bis 1990er Jahren. Unter den Vertretern der neueren Bauten finden sich vermehrt verdichtete Mehrfamilienhäuser oder grosszügigen Einfamilienhäuser im gehobenen bis luxuriösen Segment. Dies ist auf die stark gestiegenen Landpreise zurückzuführen. Städtebaulicher Massstab trifft auf ländliche Bebauung. Die Setzung im nördlichen Parzellenteil ermöglicht die Südausrichtung des Baukörpers. Es entsteht ein beachtlicher, freier Aussenraum, welcher dank desvorgelagerten, zur Strasse orientierten Nebenbaus mit Carport und dienenden Räumen die nötige Privatheit erhält. Die Gebäudevolumetrie ist hauptsächlich von baurechtlichen Rahmenbedingungen bestimmt. Kantonale Grenzabstände und Fassaden-Messweisen bilden zusammen mit kommunalen Berechnungsweisen zur Geschossflächenziffer und Energiestandards ein enges Korsett für den Baukörper.