#2063
HAUS ROSENBERG, ALLSCHWIL
Die freie Parzelle inmitten des bestehenden Strassenzugs war eine seltene Chance – und zugleich eine Herausforderung. Umgeben von jahrzehntealten Häusern, die von englischen Landhauskopien bis zu Postmoderne und Dekonstruktivismus reichen, sollte hier ein zeitgenössisches Haus der Schweizer Architektur entstehen, das für sich selbst steht und zugleich den Ort respektiert.
Das Ergebnis ist ein zurückhaltendes, aber prägnantes Bauvolumen. Das Erdgeschoss beherbergt die halböffentlichen Räume, während sich die privaten Bereiche im Obergeschoss entfalten. Das Haus verrät nach aussen kaum, was sich innen abspielt: großzügige Raumtiefen, feinsinnige Materialien und ein Lichtspiel, das jeden Raum prägt. Jurakalksteinböden im Erdgeschoss, Fischgrat-Massivholzparkett in den privaten Räumen, Eichen-Einbauten, abgehängte Decken mit integrierter Beleuchtung sowie eine hochwertige Ausstattung von Küche und Bädern schaffen ein bodenständiges, gleichzeitig luxuriöses Raumgefühl.
Die Gestaltung der Öffnungen folgt einem klaren Prinzip: maximale Aussicht und Tageslicht bei minimaler Einsicht von aussen. Von der Straße ist nur die Eingangsfassade sichtbar, die Öffnungen sind sparsam gesetzt. Zur Gartenseite öffnet sich das Haus vollständig und lässt Licht und Landschaft in die Räume fliessen. Das Elternschlafzimmer im Obergeschoss empfängt das erste Morgenlicht von Osten und weckt die Bewohner sanft mit dem natürlichen Tageslicht.
Die Fassade lebt vom Spiel der Materialien: glatte Flächen kontrastieren mit Kratzputz, der im Sonnenlicht dezent glitzert. So entsteht eine subtile, doch lebendige Textur, die das Haus in seiner Eleganz unterstützt, ohne laut zu sein.
Haus Rosenberg steht als Beispiel für eine Architektur, die reduziert, hochwertig und vornehm zurückhaltend ist. Es ist ein Gebäude, das den Kontext reflektiert, aber für sich selbst steht – ein Zuhause, das innen wie aussen eine ruhige aber gehobene Erfahrung bietet.
Fotografie: Nic Hahne
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#2063
HAUS ROSENBERG, ALLSCHWIL
Die freie Parzelle inmitten des bestehenden Strassenzugs war eine seltene Chance – und zugleich eine Herausforderung. Umgeben von jahrzehntealten Häusern, die von englischen Landhauskopien bis zu Postmoderne und Dekonstruktivismus reichen, sollte hier ein zeitgenössisches Haus der Schweizer Architektur entstehen, das für sich selbst steht und zugleich den Ort respektiert.
Das Ergebnis ist ein zurückhaltendes, aber prägnantes Bauvolumen. Das Erdgeschoss beherbergt die halböffentlichen Räume, während sich die privaten Bereiche im Obergeschoss entfalten. Das Haus verrät nach aussen kaum, was sich innen abspielt: großzügige Raumtiefen, feinsinnige Materialien und ein Lichtspiel, das jeden Raum prägt. Jurakalksteinböden im Erdgeschoss, Fischgrat-Massivholzparkett in den privaten Räumen, Eichen-Einbauten, abgehängte Decken mit integrierter Beleuchtung sowie eine hochwertige Ausstattung von Küche und Bädern schaffen ein bodenständiges, gleichzeitig luxuriöses Raumgefühl.
Die Gestaltung der Öffnungen folgt einem klaren Prinzip: maximale Aussicht und Tageslicht bei minimaler Einsicht von aussen. Von der Straße ist nur die Eingangsfassade sichtbar, die Öffnungen sind sparsam gesetzt. Zur Gartenseite öffnet sich das Haus vollständig und lässt Licht und Landschaft in die Räume fliessen. Das Elternschlafzimmer im Obergeschoss empfängt das erste Morgenlicht von Osten und weckt die Bewohner sanft mit dem natürlichen Tageslicht.
Die Fassade lebt vom Spiel der Materialien: glatte Flächen kontrastieren mit Kratzputz, der im Sonnenlicht dezent glitzert. So entsteht eine subtile, doch lebendige Textur, die das Haus in seiner Eleganz unterstützt, ohne laut zu sein.
Haus Rosenberg steht als Beispiel für eine Architektur, die reduziert, hochwertig und vornehm zurückhaltend ist. Es ist ein Gebäude, das den Kontext reflektiert, aber für sich selbst steht – ein Zuhause, das innen wie aussen eine ruhige aber gehobene Erfahrung bietet.
Fotografie: Nic Hahne
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