#2058

DACHAUSBAU STRENGIWEG, ALLSCHWIL

Ein sensibler Eingriff in die Schräge – Dachräume mit neuer Präsenz

Die geplante Umgestaltung der beiden Dachräume zeugt von einem präzisen Verständnis für den Dialog zwischen Bestand und Intervention. Die Bauherrschaft formuliert den Wunsch nach einer gestalterisch anspruchsvollen und zugleich funktionalen Optimierung.

Kern der Maßnahme ist die Erweiterung der Räume durch großzügig dimensionierte Gauben. Diese neuen Volumina treten selbstbewusst aus der Dachhaut hervor und setzen sich in ihrer Architektursprache bewusst vom Bestand ab. Sie bleiben als zeitgenössische Hinzufügungen klar ablesbar, ohne sich in den Vordergrund zu drängen – ein Balanceakt zwischen Selbstständigkeit und Einfügung, der architektonische Reife beweist.

Auch im Detail überzeugt das Konzept durch eine zurückhaltende Integration funktionaler Elemente. Lüftung, Belichtung, Verschattung und Verdunklung fügen sich nahtlos in das reduzierte Gestaltungskonzept ein. Sie folgen keinem dekorativen Selbstzweck, sondern sind präzise gesetzte Instrumente, um Komfort und Atmosphäre unter der Schräge zu gewährleisten.

Der Entwurf zeigt, dass architektonische Qualität nicht laut sein muss. Vielmehr entsteht hier durch die Kombination aus räumlicher Großzügigkeit, formaler Zurückhaltung und technischer Raffinesse ein neuer Ausdruck für das Wohnen im Dachgeschoss – hell, funktional und von stiller Eleganz.

    #2058

    DACHAUSBAU STRENGIWEG, ALLSCHWIL

    Ein sensibler Eingriff in die Schräge – Dachräume mit neuer Präsenz

    Die geplante Umgestaltung der beiden Dachräume zeugt von einem präzisen Verständnis für den Dialog zwischen Bestand und Intervention. Die Bauherrschaft formuliert den Wunsch nach einer gestalterisch anspruchsvollen und zugleich funktionalen Optimierung.

    Kern der Maßnahme ist die Erweiterung der Räume durch großzügig dimensionierte Gauben. Diese neuen Volumina treten selbstbewusst aus der Dachhaut hervor und setzen sich in ihrer Architektursprache bewusst vom Bestand ab. Sie bleiben als zeitgenössische Hinzufügungen klar ablesbar, ohne sich in den Vordergrund zu drängen – ein Balanceakt zwischen Selbstständigkeit und Einfügung, der architektonische Reife beweist.

    Auch im Detail überzeugt das Konzept durch eine zurückhaltende Integration funktionaler Elemente. Lüftung, Belichtung, Verschattung und Verdunklung fügen sich nahtlos in das reduzierte Gestaltungskonzept ein. Sie folgen keinem dekorativen Selbstzweck, sondern sind präzise gesetzte Instrumente, um Komfort und Atmosphäre unter der Schräge zu gewährleisten.

    Der Entwurf zeigt, dass architektonische Qualität nicht laut sein muss. Vielmehr entsteht hier durch die Kombination aus räumlicher Großzügigkeit, formaler Zurückhaltung und technischer Raffinesse ein neuer Ausdruck für das Wohnen im Dachgeschoss – hell, funktional und von stiller Eleganz.