#2064 – CO-SPACES

CO-SPACES ALBA HAUS, ALLSCHWIL

Im Alba Haus in Allschwil wurde das erste Obergeschoss als Co-Working-Bereich ausgebaut – ein Ort, an dem offene Arbeitsplätze, private Offices und die notwendige Infrastruktur wie Sitzungszimmer, Lounge-Bereiche, Teeküchen und Fokusräume zu einem organischen Ganzen verbunden sind. Herzstück ist die grosszügige interne Verbindung zum Erdgeschoss, die den Austausch und die Begegnung zwischen den Ebenen erleichtert.

Der Ausbau zeichnete sich durch eine unkonventionelle Materialität aus, die in spannungsvollem Dialog mit der robusten, brutalistischen Betonstruktur des Alba Hauses stand. Die Trockenbauwände wurden nicht einfach glatt verputzt und gestrichen, sondern fein gespachtelt und verdichtet. Ihre leicht changierende Oberfläche wurde nur transparent versiegelt, sodass das handwerkliche Material und die Spuren des Gipser-Handwerks sichtbar blieben. In den Sitzungszimmern zeigten Decken aus handelsüblichen Stahl C-Profilen ihre technische Ehrlichkeit – ein bewusst gesetzter Kontrast, der die Klarheit der Räume betonte.

 

Auch die Möblierung folgte diesem Konzept: Zusammen mit der Firma Girsberger wurden neue Möbel speziell für die Räume entwickelt, während alte, ausgediente Stücke durch Upcycling in einem neuen Lebenszyklus weiterlebten. So entstand eine Atmosphäre, die gleichzeitig funktional, ökonomisch durchdacht und ästhetisch eigenständig war.

Das Alba Haus zeigt, wie Materialehrlichkeit, handwerkliche Präzision und intelligentes Raumkonzept zu einem Co-Working-Bereich führten, der seinen Charakter selbstbewusst entfaltet. Hier wurde sichtbar, dass Architektur mehr ist als Gestaltung: Sie schafft Identität, Erfahrung und einen Ort, an dem Arbeiten Freude macht.

 

Architekturfotografie: Nic Hahne

    #2064 – CO-SPACES

    CO-SPACES ALBA HAUS, ALLSCHWIL

    Im Alba Haus in Allschwil wurde das erste Obergeschoss als Co-Working-Bereich ausgebaut – ein Ort, an dem offene Arbeitsplätze, private Offices und die notwendige Infrastruktur wie Sitzungszimmer, Lounge-Bereiche, Teeküchen und Fokusräume zu einem organischen Ganzen verbunden sind. Herzstück ist die grosszügige interne Verbindung zum Erdgeschoss, die den Austausch und die Begegnung zwischen den Ebenen erleichtert.

    Der Ausbau zeichnete sich durch eine unkonventionelle Materialität aus, die in spannungsvollem Dialog mit der robusten, brutalistischen Betonstruktur des Alba Hauses stand. Die Trockenbauwände wurden nicht einfach glatt verputzt und gestrichen, sondern fein gespachtelt und verdichtet. Ihre leicht changierende Oberfläche wurde nur transparent versiegelt, sodass das handwerkliche Material und die Spuren des Gipser-Handwerks sichtbar blieben. In den Sitzungszimmern zeigten Decken aus handelsüblichen Stahl C-Profilen ihre technische Ehrlichkeit – ein bewusst gesetzter Kontrast, der die Klarheit der Räume betonte.

     

    Auch die Möblierung folgte diesem Konzept: Zusammen mit der Firma Girsberger wurden neue Möbel speziell für die Räume entwickelt, während alte, ausgediente Stücke durch Upcycling in einem neuen Lebenszyklus weiterlebten. So entstand eine Atmosphäre, die gleichzeitig funktional, ökonomisch durchdacht und ästhetisch eigenständig war.

    Das Alba Haus zeigt, wie Materialehrlichkeit, handwerkliche Präzision und intelligentes Raumkonzept zu einem Co-Working-Bereich führten, der seinen Charakter selbstbewusst entfaltet. Hier wurde sichtbar, dass Architektur mehr ist als Gestaltung: Sie schafft Identität, Erfahrung und einen Ort, an dem Arbeiten Freude macht.

     

    Architekturfotografie: Nic Hahne